„Helfende Hand für unsere Recruiter“

Februar 2, 2026

Nach dem Fernstudium zum Bankkaufmann: Furkan Dimiski (22) über seine Ausbildung bei der Raiffeisen Landesbank in Bregenz.

Was sind deine wichtigsten Aufgaben als Bankkaufmann?

Furkan: Aktuell bin ich in der Personalentwicklung tätig, und meine wichtigsten Aufgaben bestehen darin, die Recruiter unserer Abteilung als helfende Hand zu unterstützen. Das erfolgt in Form von E-Mails, Papierunterlagen sowie organisatorischen Tätigkeiten.

 

Wie würdest du deine Arbeit einem Kind erklären?

Furkan: Ich helfe dabei, neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Bank zu finden, und sorge dafür, dass im Büro alles gut organisiert ist.

 

Wie bist du auf den Beruf aufmerksam geworden?

Furkan: Ehrlich gesagt war ich verzweifelt auf der Suche nach einer Lehrstelle. Das Inserat wurde mir auf einer Website vorgeschlagen. Leider war es für eine Bewerbung zu spät, da die Bewerbungsfrist bereits abgelaufen war. Trotzdem hat das Inserat mein Interesse für den Job geweckt, da es gut zu meinen Ansprüchen sowie zu dem gepasst hat, was ich zuvor bereits gelernt und beherrscht habe.

 

 

Und wie kam es dann trotzdem zu deiner Lehre? Wie sah dein Weg aus?

Furkan: Ich hätte mit 13/14 Jahren nie gedacht, dass ich einmal eine Lehre machen würde – schon gar nicht bei einer Bank. Mit 15 besuchte ich die HAS Lustenau, die ich erfolgreich abgeschlossen habe. Danach wollte ich meine Matura machen, habe die Schule jedoch aus privaten Gründen und wegen der dortigen Stimmung verlassen. Anschließend begann ich ein Fernstudium als Game Developer, das ich nach drei Jahren abgeschlossen habe. Währenddessen arbeitete ich beim ADEG Konsumverein Höchst, um mir das Studium finanzieren zu können. Nach meiner Ausbildung habe ich gemerkt, dass ich etwas Stabiles im Leben brauche, und habe mich deshalb für eine Lehre entschieden, um mir eine sichere Grundlage für die Zukunft aufzubauen.

 

Wie wichtig ist dir das Thema Geld persönlich?

Furkan: Das Thema ist mir sehr wichtig, da fast das ganze Leben davon abhängt, ob man Geld hat oder nicht. Entscheidend ist, wie man mit Geld umgeht.

 

Was gefällt dir an deiner Ausbildung am besten?

Furkan: Mir gefällt es besonders, Besprechungen vorzubereiten sowie die Räume sauber und ästhetisch zu halten und dafür zu sorgen, dass alles ordentlich bleibt. Momentan habe ich noch keinen Kundenkontakt am Schalter, aber die Aufgaben im Backoffice liegen mir sehr gut und machen mir viel Spaß.

 

 

Was waren bisherige Highlights deiner Ausbildung?

Furkan: Was mir besonders im Kopf geblieben ist, war das Lob unserer Recruiterin. Außerdem gab es mehrere tolle Aktivitäten. Schon am zweiten Tag waren wir in Götzis und haben gemeinsam gekocht. Dabei habe ich mich sehr wohlgefühlt, da ich schnell Anschluss zu den anderen gefunden habe.

Auch ein Ausflug mit unserer internen „Patin“ war ein großartiges Erlebnis.

 

Welche Eigenschaften sollten zukünftige Bankkaufleute besitzen?

Furkan: Wichtig ist, dass man strukturiert und geplant arbeitet, Spaß am Kontakt mit Menschen hat und eine offene, aufgeweckte Persönlichkeit mitbringt. Teamfähigkeit ist ebenfalls sehr wichtig. Außerdem sollte man über gute Kenntnisse in den Microsoft-Office-Programmen verfügen.

 

Dein Tipp für alle Lehrstellensuchenden derzeit?

Furkan: Verliert nicht die Hoffnung und bewirbt euch überall dort, wo ihr denkt, dass eure Stärken gefragt sind. Es wird zu 100 % eine Firma geben, die Interesse an euch hat.

 

 

Fotos: Raiffeisen