„Keine Angst vor Feuer und Funken“
Mai 11, 2026
Du bist noch im ersten Lehrjahr: Was sind deine aktuellen Aufgaben als Stahlbautechniker?
Patrick: Heften, Schweißen, Vorspannen, Vorwärmen, Richten und Verputzen – also fast alle Verfahren, um Metall zu bearbeiten.
Und was davon gefällt dir am besten?
Patrick: Am meisten Spaß macht mir das Schweißen, darin bin ich richtig gut. Aber auch das Flexen habe ich gut im Griff.
Was war für dich die größte Veränderung seit deinem Lehrstart?
Patrick: Einerseits, dass man nicht mehr so viel Freizeit hat wie vorher. Andererseits auch das viele Stehen – die Füße haben am Anfang schon sehr weh getan. Aber jetzt geht’s gut und man ist es gewohnt.
Wie bist du auf den Beruf aufmerksam geworden und wie kam es zur Ausbildung bei Doppelmayr?
Patrick: Stahlbautechnik habe ich erstmals während der Mittelschule auf einer Lehrlingsmesse registriert. Das Unternehmen kenne ich durch einen Onkel, der hier arbeitet und einen Kollegen, der hier schon schnuppern war.
Auch während der Polytechnischen Schule hatten wir Kontakt mit vielen Unternehmen und über myLehre konnte ich dann einen Schnuppertermin bei Doppelmayr vereinbaren. Nach zwei Tagen Einsatz habe ich mich beworben, wir wurden zum Elterngespräch eingeladen und am „Zusagetag“ kam dann der positive Anruf.

Wenn du zurück an die PTS denkst: Was hat dir gefallen, was wird dir in Erinnerung bleiben?
Patrick: Die Werksstunden waren die beste und lustigste Zeit! Wir haben da richtig gute Sachen gemacht und man hat uns da viele Dinge beigebracht. Aber am besten waren natürlich die Mittagspausen. (lacht)
Was sind die wichtigsten Eigenschaften, um als Stahlbautechniker:in zu starten?
Patrick: Man sollte handwerklich geschickt sein, keine Angst vor Feuer und Funken haben und es muss einem egal sein, wenn man dreckig wird.
Welchen Tipp hast du für andere Lehrstellensuchende?
Patrick: So viel wie möglich schnuppern gehen und wenn einem der Lehrberuf gefällt – dann auf jeden Fall gleich bewerben. Schaut auch Lehrberufe an, die euch auf den ersten Blick nicht interessieren – vielleicht ist doch etwas dabei, dass euch gefällt und in dem ihr gut seid.
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