„Krane anmalen“ für Erwachsene

Februar 13, 2025

Vom „Ich geh‘ mit“-Tag beim Papa über Umwege zur Lehrausbildung: Leonie Hämmerle (23) ist Lackiertechnikerin im zweiten Lehrjahr bei der Künz GmbH.

Was sind deine wichtigsten Tätigkeiten als Lackiertechnikerin?

Leonie: Das Vorbereiten von Bauteilen und das Lackieren selbst. Zu den Vorarbeiten gehören Schleifen, Grundieren, Abdecken und Reinigung.

 

Wie würdest du den Job einem Kind erklären?

Leonie: Ich male Kräne an und schütze sie so vor Rost.

 

Wie bist du zu deinem Lehrberuf gekommen?

Leonie: Eigentlich habe ich eine Ausbildung im Einzelhandel gemacht, wollte aber etwas Neues lernen. Mein Papa arbeitet seit vielen Jahren in der Firma Künz als Lackiertechniker und hat mich schon immer bei den „Ich geh mit“-Tagen mitgenommen. Und bin so wieder auf den Beruf und das Unternehmen gekommen.

 

Hattest du schon eine Vorstellung vom Beruf und deinen Aufgaben?

Leonie: Durch meinen Vater und den Besuchen hatte ich natürlich schon einige Kenntnisse vom Beruf. Beim Schnuppern habe ich dann zusätzlich viele Einblicke bekommen.

 

Welche Aufgabe gefällt dir in deiner Lehre am besten?

Leonie: Mir gefällt das Lackieren am besten. Vor allem, wenn die Arbeit abgeschlossen ist und ich das fertige Produkt sehe.

 

 

Was war bisher das schönste Lob oder der tollste Moment, den du erlebt hast?

Leonie: Als ich erstmals allein lackieren durfte und ich immer mehr selbstständige Arbeiten übernehmen kann.

 

Was sind die wichtigsten Voraussetzungen, um als Lackiertechnikerin zu starten?

Leonie: Ein gutes Auge für Farben. Außerdem sollte man fit sein und genau arbeiten können.

 

Welche Tipps hast du für andere Lehrstellensuchende?

Leonie: Sich bei vielen verschiedenen Berufen informieren bzw. bewerben und so Schritt für Schritt merken, in welche Richtung es gehen soll. Bei den Schnuppertagen Interesse zeigen. Saubere Bewerbungsunterlagen vorzeigen, sich eventuell Unterstützung in der Schule, beim FAB oder AMS holen.

 

Fotos: Künz