Lange Nacht der Forschung 2026 – wir sind dabei!

März 27, 2026

Von den Weiten des Weltalls bis in die Tiefen der Meere: Bei der LNF am 24. April 2026 gibt es von 17-23 Uhr einiges zu entdecken!

Die Lange Nacht der Forschung bietet Jung und Alt Einblicke in spannende Wissenschaften. Am Freitag, den 24. April 2026, öffnen sich in Dornbirn und Lustenau von 17 bis 23 Uhr Türen zu Laboren und Werkstätten, die sonst verschlossen sind. Und dann heißt es: Neugierig sein, Fragen stellen und Forschung hautnah erleben.

 

9 Standorte in Dornbirn und Lustenau mit 110 Stationen!

Wie kommt der Lustenauer Senf in die Tube? Wie trainiert Olympia-Champ Alessandro Hämmerle für den Sieg? Wie riecht es im Weltall? Das sind nur 3 von insgesamt 109 Fragen, die bei der Langen Nacht der Forschung darauf warten, beantwortet zu werden. In interaktiven Mitmachstationen, Experimenten und Vorführungen werden faszinierende Einblicke in die vielfältigsten Wissenschaftsbereiche geboten.

 

Die Standorte im Detail

 

CAMPUS V

Der CAMPUS V ist einmal mehr Forschungs-Hotspot. Die FHV – Vorarlberg University of Applied Sciences bietet mit ihren Forschungszentren und Unternehmenspartnern ganze 30 Stationen zum Entdecken. Die Mikrotechnik-Expert:innen zeigen beispielsweise, wie sie mit ihren vielfältigen Geräten Materialien analysieren und wie der Lichtstrahl des Ultrakurzpulslasers Oberflächen verändern kann. Das Unternehmen Hirschmann Automotive gibt interessante Einblicke in das Thema Kunststoff-Recycling und erklärt, dass das Auto der Zukunft vielleicht aus deinem alten Stoßfänger besteht. Der Fachbereich Gestaltung der FHV präsentiert andere Materialien für zukünftige Produkte: was wäre, wenn deine Trinkflasche statt aus Plastik aus Algen hergestellt wird?

Auf der gegenüberliegenden Seite wird ein Pop-up Planetarium für die LNF26 aufgebaut. Die Astronomin Ruth Grützbauch nimmt Jung und Alt auf eine einzigartige Reise mit durch unser Universum. Daneben zeigt das Team vom Landesvermessungsamt, wie sie Geoinformationen über Vorarlberg erstellen und wozu. Gemeinsam mit den Besucher:innen versuchen Expert:innen von Aks Gesundheit herauszufinden, wie gesund Vorarlberg ist. Das Unternehmen Photeon Technologies entwickelt Mikrochips, wie sie in jedem Smartphone, Auto oder Spielekonsole zu finden sind. Bei der Langen Nacht der Forschung geben sie einmalige Einblicke in diese spannende Arbeit. Wie sie entstehen – vom unscheinbaren Sandkorn bis zum fertigen, verpackten Chip – wie sie entwickelt und getestet werden.)

Abwechslung verspricht auch die PechaKucha Night des designforum Vorarlbergs. Das besondere Format steht für kurzweilige Vorträge aus unterschiedlichsten Bereichen. 20 Folien in je 20 Sekunden – so viel Zeit hat jede:r Vortragende:r. In der Postgarage finden sich zudem 10 spannende Mitmachstationen von MINT-Vorarlberg und 3 interaktive Stationen von startup vorarlberg. Die Marke Vorarlberg lädt gemeinsam mit Schüler:innen der Bezauer Wirtschaftsschulen zum Raketenbauen und erklärt dabei das physikalische Prinzip, das einen Raketenstart ermöglicht. Bei der WISTO schlüpfen Besucher:innen in die Rolle von Produktentwickler:innen und überlegen, welche Vorarlberger Produkte im Weltraum eingesetzt werden könnten und wozu.

Und auch wir sind mit „Lehre in Vorarlberg“ hier im Einsatz und gehen der Frage nach: Weshalb kribbelt der Kopf beim virtuellen Beamen? Die Antwort geben wir mir unseren VR-Brillen und dem virtuellen Schnuppern. Denn damit lassen sich über 60 Lehrberufe erkunden, die als 360° 3D Clips mit echten Lehrlingen gedreht wurden.

 

Unser Beitrag in der Postgarage zur LNF: Virtuelles Berufe-Schnuppern!

 

Amphibien, Seilbahnen und Roboter

In der inatura dürfen Groß und Klein in die Welt von Amphibien, Tagfaltern, Regenwürmern und Schmetterlingen eintauchen. Neben den regulären Ausstellungen werden speziell 8 Stationen für die LNF26 gestaltet, u. a. auch von der Stadtbibliothek Dornbirn und dem Naturpark Nagelfluhkette.

Wie stark muss man eigentlich sein, um eine Seilbahn zu bauen? Wie bedient man eine Seilbahn? Und wie funktioniert die Sitzheizung? Darauf finden LNF26-Besucher:innen im Doppelmayr Ropeway Training Center in der Dornbirner Bildgasse Antworten und viele Möglichkeiten, selbst aktiv zu werden.

Beim Unternehmen Eberle Automatische Systeme werden Mutige zu Roboter-Trainer:innen, Clevere treten gegen die KI im 4-gewinnt an und Neugierige versuchen, einen riesigen Industrieroboter nur mit ihren Bewegungen zu steuern.

 

 

Premiere im Steinebach

Zum ersten Mal bei der Langen Nacht der Forschung mit dabei ist der Dornbirner Standort Steinebach. Am ehemaligen Textilstandort können Jung und Alt bei einer Führung durch das innovative Unternehmen HENN Kupplungen montieren, Steckverbindungen-Stecken und in die Werkstatt blicken. In der Zahnarztpraxis am Steinebach dürfen digitale Zähne erstellt werden und bei der Andres Kaffeemanufaktur unterschiedliche Kaffees getestet werden.

Ein Highlight bietet auch gbd LAB mit seiner Hagelkanone. Im Labor für zerstörende Prüfungen testet das gbd-Team Materialien und Produkte auf extreme Belastungen. Welche Materialien widerstehen Hagel am besten? Und warum versagt das eine Material, das andere aber nicht?

 

 

… und Action!

Sportlich wird’s im Olympiazentrum Vorarlberg. Dort dreht sich alles um Athlet:innen und ihren Weg an die Spitze. Dabei spielen Sport- und Ernährungswissenschaften, Medizin sowie Sportpsychologie eine wesentliche Rolle. Am 24. April können Neugierige testen, ob sie wie ein:e Olympiasieger:in starten können, wie schnell ihre Reaktionsgeschwindigkeit sowie ihre Balance ist und wie sie ihren Atem als Superkraft einsetzen können.

 

Westlicher Standort Österreichs

Ebenfalls LNF-Premiere feiert das Betriebsgebiet Heitere am Ortseingang von Lustenau. Hier wartet ein breiter Themenmix auf Besuchende: Im neuen Gebäude von Lustenauer Senf werden auf einem Erlebnisrundgang viele spannende Antworten rund um den beliebten Senf geliefert. Außerdem dürfen Nachwuchsforschende sogar in die Produktion schauen und dort selbst eine Tube Senf befüllen. Vor dem Gebäude lassen drei Astronomen durch ihre Fernrohre blicken und erklären den Mond mit all seinen Besonderheiten. Wo ist die erste Mondfähre gelandet? Wie hoch sind die Berge auf dem Mond? Und was sind die dunklen Flecke eigentlich?

Nebenan darf gebuddelt werden. Der Archäologie-Bus des vorarlberg museum bietet spielerisch Einblicke in vergangene Zeiten und erklärt, was eine ausgegrabene Scherbe über das Leben der Menschen in der Vergangenheit aussagt.

Das zweite neue Firmengebäude, das bei der LNF26 in Lustenau entdeckt werden kann, ist das von Extrudr. Das Unternehmen stellt Filamente her, das ist jenes Material, aus dem 3D-Drucker alles Erdenkliche zaubern. Die Expert:innen zeigen bei der Langen Nacht der Forschung, wie das Material für den 3D-Druck überhaupt entsteht und wie daraus dann in weiterer Folge ein 3D-gedrucktes Objekt werden kann.

 

Organisation

Die LNF26 wird von der Wirtschafts-Standort Vorarlberg GmbH (WISTO), der FH Vorarlberg, der PRISMA Unternehmensgruppe, der Wirtschaftskammer Vorarlberg und der Industriellenvereinigung Vorarlberg gemeinschaftlich organisiert. Dank Unterstützung des Landes Vorarlberg und der engagierten Ausstellenden kann diese Veranstaltung für alle Besucher:innen kostenfrei angeboten werden.

 

Facts zur LNF

Die Lange Nacht der Forschung findet am 24. April 2026 von 17 bis 23 Uhr statt. Sie bietet:

  • 9 Standorte in Dornbirn und Lustenau
  • 109 Stationen mit Wissenschaft, Forschung und Technik zum Mitmachen
  • Vielfältige Themen zum Staunen für jedes Alter
  • Eintritt, Shuttlebusse und ÖPNV-Anreise kostenfrei
  • Aktuelle Infos auch auf Instagram

 

Fotos: Rhomberg, Sutter, Curin