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Baumpflanzaktion: Mehr machen als reden!

Oktober 30, 2019

15 Lehrlinge, sieben Gesellen sowie Ausschussmitglieder und Mitarbeiter des Innungsbüros der Sanitär-, Heizungs- und Lüftungstechniker pflanzten vergangenes Wochenende 550 Bäume.

„Mehr machen als reden!”, das denken sich die Sanitär-, Heizungs- und Lüftungstechniker nicht erst seit gestern. Kürzlich trafen sich daher 15 Lehrlinge, sieben Gesellen und einige Vertreter der Fachgruppe zu einer gemeinsamen – und groß angelegten – Baumpflanzaktion. An einem einzelnen Nachmittag wurden 550 Weißtannen, Fichten und Lärchen auf einem Waldstück der Agrargemeinschaft Schnifis gepflanzt. Die Themen Nachhaltigkeit und Klimaschutz sind kein Lippenbekenntnis. Durch die gepflanzten Bäumchen soll das durch Borkenkäfer zerstörte Waldstück wieder zu einem stabilen Schutzwald heranwachsen. Dadurch soll nicht nur ein natürlicher Lawinenschutz entstehen, sondern auch Bodenerosion reduziert und Wasser gespeichert werden.

 

Auch sinnvolle Kompensation

Das Projekt ist eine Idee und Vorgabe des Innungsvorstandes an die teilnehmende Berufsschul-Abschlussklasse (4. Lehrjahr LBS Bregenz): Im Rahmen einer außergewöhnlichen Exkursion mit berufsspezifischem Hintergrund fand vergangenes Jahr eine Flugreise nach Dubai statt. „Wir zielen nicht nur auf eine Bewusstseinsbildung bei unseren Lehrlingen, Berufsschülern und Ausbildungsbetrieben zu den Themen Nachhaltigkeit und Klimaschutz ab. Es geht auch darum, den Zusammenhang einer längeren Reise und deren Auswirkungen auf unsere Umwelt verständlich zu machen – und natürlich auch darum, die Reise nach Dubai einigermaßen auszugleichen“, erklären Berufsschullehrer Thomas Zottele und Innungsmeister Karl-Heinz Strele.

 

Auf vielen Ebenen etwas bewirken

Die heimischen Sanitär-, Heizungs- und Lüftungstechnikerbetriebe tragen auch im Geschäftsalltag viel zu mehr Nachhaltigkeit und einem besseren Klimaschutz bei, und zwar auf vielen Ebenen: Etwa durch effiziente und energiesparende Heiz- und Kühlsysteme und die klare Bevorzugung erneuerbarer Energieträger, vor allem durch den Einbau von Solaranlagen zur Warmwasserbereitung und Stromerzeugung. „Die Sonne schickt keine Rechnung“, sagt Strele und fügt hinzu: „Unsere Betriebe achten zudem besonders auf gewissenhafte Anlagenwartung, eine bewusste und themenbasierte Kundenberatung und -information rund um Energiesparmaßnahmen und engagieren sich für die verstärkte Aus- und Bewusstseinsbildung bei den Betrieben und Mitarbeitern.“

 

Bildunterschrift: An einem einzelnen Nachmittag wurden 550 Weißtannen, Fichten und Lärchen auf einem Waldstück der Agrargemeinschaft Schnifis gepflanzt.

Fotos: WKV