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Lehre als

Bautechnische/r Assistent/in

Büro oder Baustelle? Wenn du dich nicht entscheiden kannst, welcher Arbeitsplatz dir besser gefällt, dann bist du der/die geborene Bauassistent/in. 

Kurzbeschreibung

Bautechnische Assistenten/Assistentinnen sind wahre Alleskönner. Sie kennen sich perfekt auf der Baustelle aus, können Baupläne lesen, Baugelände vermessen, den Bedarf an Baustoffen berechnen, die Baustoffe bestellen und Abrechnungen machen. Sie sind es, die dafür sorgen, dass die Bauarbeiter ständig genug Sand, Zement, Ziegel und andere Baustoffe haben. Mit korrekten Abrechnungen sorgen sie für die Liquidität des Bauunternehmens. Sie leisten einen entscheidenden Beitrag zum Erfolg des Unternehmens.

Tätigkeiten

  • Aufmessen von Geländen und Bauteilen
  • Ermitteln von Mengen, Massen und Eigenlasten der Baustoffe und Bauteile
  • Erstellen von Stücklisten
  • Bauzeichnungen, Lagepläne, Schalungs- und Bewehrungszeichnungen, Detailzeichnungen, Ausführungszeichnungen lesen und interpretieren
  • Leistungsverzeichnisse, Tabellen, Zeichnungen und Skizzen entsprechend der Normen der Ausschreibungen und Abrechnungen erstellen
  • Abrechnen
  • Controlling

So viel wirst du in etwa verdienen

Deine Lehrlingsentschädigung (brutto) laut Kollektivvertrag (Stand 2019).

760

1. Lehrjahr

laut Kollektivvertrag

976

2. Lehrjahr

laut Kollektivvertrag

1.212

3. Lehrjahr

laut Kollektivvertrag

1.441

4. Lehrjahr

laut Kollektivvertrag

Anforderungen

  • Jeder Beruf erfordert ganz spezielle Sach- und Fachkenntnisse, die in der Ausbildung vermittelt werden. Daneben gibt es auch eine Reihe von Anforderungen, die praktisch in allen Berufen wichtig sind. Dazu gehören: Zuverlässigkeit, Ehrlichkeit und Pünktlichkeit, genaues und sorgfältiges Arbeiten, selbstständiges Arbeiten, Einsatzfreude und Verantwortungsbewusstsein. Auch die Fähigkeit und Bereitschaft mit anderen zusammen zu arbeiten (Teamfähigkeit) und Lernbereitschaft sind heute kaum noch wegzudenken.Welche Fähigkeiten und Eigenschaften in diesem Beruf sonst noch erwartet werden, kann von Betrieb zu Betrieb sehr unterschiedlich sein. Die folgende Liste gibt dir einen Überblick über weitere Anforderungen, die häufig gestellt werden.Denk daran: Viele dieser Anforderungen sind auch Bestandteil der Ausbildung. 

    Körperliche Anforderungen: Welche körperlichen Eigenschaften sind wichtig?

    • gutes Sehvermögen (viel Lesen bzw. Arbeiten am Computer)
    • gute körperliche Verfassung
    • Unempfindlichkeit gegenüber Staub
    • Lärmunempfindlichkeit
    • Trittsicherheit

    Sachkompetenz: Welche Fähigkeiten und Kenntnisse werden von mir erwartet?

    • Beurteilungsvermögen / Entscheidungsfähigkeit
    • kaufmännisches Verständnis
    • logisch-analytisches Denken / Kombinationsfähigkeit
    • Planungsfähigkeit
    • Problemlösungsfähigkeit
    • wirtschaftliches Verständnis
    • Organisationsfähigkeit
    • technisches Verständnis
    • gutes Form- und Raumgefühl
    • administratives Know-how
    • mathematisches Verständnis

    Sozialkompetenz: Was brauche ich im Umgang mit anderen?

    • Teamfähigkeit
    • Aufmerksamkeit
    • Belastbarkeit
    • Flexibilität
    • Kreativität

    Selbstkompetenz: Welche persönlichen Eigenschaften sollte ich mitbringen?

    • Aufmerksamkeit
    • Belastbarkeit

    Weitere Anforderungen: Was ist sonst noch wichtig?

    • gepflegtes Erscheinungsbild

FAQs

Du hast Fragen? Wir haben Antworten.

Welche Lehrlingsinitiativen gibt es in meiner Region?

In Vorarlberg gibt es eine Vielzahl von regionalen Lehrlingsinitiativen, die sich in deiner Region für die Lehrlingsausbildung stark machen. Hier findest du eine Übersicht über die verschiedenen Initiativen: • Leiblachtal, www.leiblachtal-erleben.eu • Werkraum Bregenzerwald, www.werkraum.at • Lehre Hofsteig, www.hofsteig.com • Lehrlingsinitiative Lustenau, www.lustenau.at/lehre • Hohenemser Lehrlingsbörse, www.hohenems.at/lehrlingsboerse • EXTRIX Lehre am Kumma, www.extrix.at • WIGE im Vorderland & HeartBeat, www.wige-vorderland.at • Lehre im Walgau, www.lehre-im-Walgau.at • Lehre Montafon, www.lehremontafon.at

Wie lange geht meine Lehrausbildung?

Die Dauer deiner Lehrausbildung kann zwischen zwei und vier Jahre liegen. Das kommt auf deinen Lehrberuf an. Unter dem Menüpunkt „Lehrberufe“ findest du alle Lehrberufe, die du in Vorarlberg erlernen kannst. Bei jedem der einzelnen Lehrberufe steht auch dabei, wie lange deine Ausbildung geht.

Nach dem Bewerbungsgespräch: Was tun, wenn sich niemand meldet?

Erkundige dich nach deinem Bewerbungsgespräch, bis wann du benachrichtigt wirst ob du die Lehrstelle bekommst. Sollte sich bis dahin niemand bei dir melden, kannst du im Unternehmen anrufen und dich höflich erkundigen.

Was passiert bei einem Schnuppertag?

Viele Unternehmen bieten interessierten zukünftigen Lehrlingen die Möglichkeit in den Lehrberuf „hinein zu schnuppern“. Du verbringst einen Tag in der Firma, kannst dich über den Lehrberuf informieren, erste Handgriffe und Tätigkeiten ausprobieren und den Betrieb kennenlernen.

Wie finde ich offene Lehrstellen?

Alle Ausbildungsbetriebe findest du unter dem Menüpunkt „Lehrbetriebe“. Hier siehst du auch gleich welche Betriebe in welchen unterschiedlichen Lehrberufen ausbilden. Du kannst dir die Websites der Betriebe anschauen, die dir gefallen und oft findest du dort auch offene Lehrstellen. Aber auch auf anderen Wegen findest du offene Lehrstellen: In den Berufsinfozentren (BIZ Bregenz, BIZ Feldkirch, BIZ Bludenz ), bei der Lehrlingsstelle der Wirtschaftskammer und der Landwirtschaftskammer, bei der Lehrlings- und Jugendabteilungen der Arbeiterkammer und im BIFOInformationszentrum Dornbirn kannst du dich über offenen Lehrstellen informieren. Oft findest du auch Stelleninserate in der Zeitung oder aber Familienmitglieder und Freunde wissen über offene Lehrstellen in einer Firma Bescheid. Wenn möglichst viele Personen wissen, dass du auf Lehrstellensuche bist, können sie dich bei deiner Suche unterstützen. Sollte es nicht klappen, erkundige dich beim BIFO nach der Möglichkeit des Jugendcoachings – hier hilft dir dein persönlicher Coach bei der Lehrstellensuche.

Was ist eigentlich ein Motivationsschreiben?

Das Motivationsschreiben bzw. Bewerbungsschreiben ist Teil deiner Bewerbungsunterlagen. In deinem Motivationsschreiben machst du dem Betrieb klar, warum genau du der/die Richtige für die Lehrstelle bist. Wenn du dich im Vorhinein über das Unternehmen schlau machst, fällt dir das Schreiben bestimmt einfacher. Gib dein Motivationsschreiben vor dem Absenden am besten einem Erwachsenen zum Korrekturlesen – eine gute Bewerbung ist vor allem fehlerfrei!

Arbeitsbereiche

Bautechnische Assistenten/Assistentinnen arbeiten in Betrieben des Baugewerbes und der Bauindustrie, bei Architekten / Ziviltechnikern und in öffentlichen Bauämtern. Sie begleiten Bauvorhaben ab der Stunde null. Sie übernehmen dabei sowohl technische als auch kaufmännische Aufgaben. So messen sie beispielsweise das Gelände und die Bauteile aus.

Sie sorgen  dafür, dass entsprechend dem Bauvorhaben genügend Baustoffe vorhanden sind. Dafür müssen sie die Mengen der diversen Baustoffe (Zement, Ziegel, Sand, Baustahl usw.) ermitteln.

Auch die Abrechnung von Bauvorhaben oder Bauabschnitten fällt in den Zuständigkeitsbereich der Bautechnischen Assistenten. Es sind theoretische bautechnische Kenntnisse (wie das Lesen von Bauplänen, Wissen über die unterschiedlichen Baustoffe und deren benötigte Mengen, Vermessung von Geländen und Bauteilen) nötig. Außerdem sind mathematische Kenntnisse erforderlich. Die korrekte und termingerechte Abrechnung von Bauprojekten ist sehr wichtig für Bauunternehmen – schließlich entscheiden sie über die Ertrags- und Liquiditätssituation des Unternehmens.

Arbeitsumfeld

Bautechnische Assistenten/Assistentinnen arbeiten im Büro an ihrem Computerplatz und auf der Baustelle.

Arbeitsmittel

Bautechnische Assistenten arbeiten mit PCs und speziellen Softwares. Sie kommunizieren per Email und telefonieren. Sie arbeiten aber mit herkömmlichen Bürogeräten wie Telefon, Handy, Drucker, Kopier-Fax- und Scangeräten.

Lehre und Matura?

Das Ausbildungsmodell Lehre und Matura ist die erste Wahl für alle Jugendlichen, die eine praxisorientierte Fachausbildung mit einer breiten Allgemeinbildung verbinden wollen
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