Lehre als

Betriebsdienstleistungskaufmann/frau

Betriebsdienstleistungskaufmänner/fBetriebsdienstleistungskauffrauen sind echte AllrounderInnen. Sie managen im Hintergrund Unternehmen, Krankenhäuser aber auch Hotels und sind dafür zuständig, dass sich alle Gäste, PatientInnen und KundInnen wohl fühlen.

Kurzbeschreibung

Betriebsdienstleistungskaufleute sind Allrounder im Bereich kaufmännisch-administrativer Aufgabenfelder der Haus- und Betriebswirtschaft. Sie arbeiten z. B. in Altenheimen, Krankenhäusern, Jugendheimen oder Hotels. Sie sind die “ManagerInnen” hinter den Kulissen, die für das Wohlbefinden ihrer KundInnen zuständig sind. Sie sorgen dafür, dass die Ernährungs- und Vorratshaltung funktioniert oder die Pflege und Gestaltung von Räumen reibungslos abläuft. Betriebsdienstleistungskaufleute sind Teamworker: Sie stehen im Austausch mit unterschiedlichsten Fach- und Hilfskräften ihres jeweiligen Arbeitsumfeldes (z. B. Küchenpersonal, Pflegepersonal und ErzieherInnen).

Tätigkeiten

Warenbeschaffung und Lagerung:

  • Warenbedarf ermitteln und Bestellungen durchführen
  • Lieferungen kontrollieren
  • mit Lieferanten verhandeln
  • Waren richtig lagern

Hausbetreuung:

  • Gestaltung und Dekoration der Räume planen und organisieren
  • Pläne für Reinigungsarbeiten erstellen
  • Personal einteilen
  • Reparaturen veranlassen und überwachen

Umgang mit Gästen, BewohnerInnen bzw. KundInnen:

  • Gäste, BewohnerInnen bzw. KundInnen richtig beraten und betreuen
  • Wünsche ermitteln, mit Beschwerden richtig umgehen

Büro:

  • Geschäftsbriefe und E-Mails verfassen
  • Angebote erstellen, Rechnungen ausstellen und Zahlungen abwickeln
  • Präsentationen erstellen

So viel wirst du in etwa verdienen

Dein Bruttogehalt laut Kollektivvertrag (Stand 2017).

500-555

1. Lehrjahr

laut Kollektivvertrag

688-702

2. Lehrjahr

laut Kollektivvertrag

855-985

3. Lehrjahr

laut Kollektivvertrag

1.173-1.258

4. Lehrjahr

laut Kollektivvertrag

Anforderungen

Jeder Beruf erfordert ganz spezielle Sach- und Fachkenntnisse, die in der Ausbildung vermittelt werden. Daneben gibt es auch eine Reihe von Anforderungen, die praktisch in allen Berufen wichtig sind. Dazu gehören: Zuverlässigkeit, Ehrlichkeit und Pünktlichkeit, genaues und sorgfältiges Arbeiten, selbstständiges Arbeiten, Einsatzfreude und Verantwortungsbewusstsein. Auch die Fähigkeit und Bereitschaft mit anderen zusammen zu arbeiten (Teamfähigkeit) und Lernbereitschaft sind heute kaum noch wegzudenken.

Welche Fähigkeiten und Eigenschaften in DIESEM Beruf sonst noch erwartet werden, kann von Betrieb zu Betrieb sehr unterschiedlich sein. Die folgende Liste gibt dir einen Überblick über weitere Anforderungen, die häufig gestellt werden.

Denk daran: Viele dieser Anforderungen sind auch Bestandteil der Ausbildung.

    Sachkompetenz: Welche Fähigkeiten und Kenntnisse werden von mir erwartet?

  • gestalterische Fähigkeit
  • gute Beobachtungsgabe
  • gute Deutschkenntnisse
  • IT-Anwenderkenntnisse
  • kaufmännisches Verständnis
  • Koordinationsfähigkeit
  • Organisationsfähigkeit
  • Planungsfähigkeit
  • unternehmerisches Denken

     

    Sozialkompetenz: Was brauche ich im Umgang mit anderen?

  • Aufgeschlossenheit
  • Kommunikationsfähigkeit
  • Kontaktfreude
  • Kundinnen-/Kundenorientierung
  • Motivationsfähigkeit
  • soziales Engagement

     

    Selbstkompetenz: Welche persönlichen Eigenschaften sollte ich mitbringen?

  • Aufmerksamkeit
  • Flexibilität
  • Freundlichkeit
  • Selbstvertrauen / Selbstbewusstsein

     

    Weitere Anforderungen: Was ist sonst noch wichtig?

  • gepflegtes Erscheinungsbild
  • Hygienebewusstsein

Berufsschulen

Berufsschule für Bürokaufleute

Meiselstraße 19

1150 Wien

Berufsschule Wels 3

Carl-Blum-Straße 8

4600 Wels

Fachberufsschule St. Veit a.d. Glan

Dr.-Arthur-Lemisch-Straße 5

9300 St. Veit/Glan

Landesberufsschule Feldbach

Feldgasse 3

8330 Feldbach

Landesberufsschule Feldkirch

Rebberggasse 32

6800 Feldkirch

Landesberufsschule Zell am See

Schulstraße 4

5700 Zell am See

Tiroler Fachberufsschule für Handel und Büro Innsbruck

Lohbachufer 6b

6020 Innsbruck

Tiroler Fachberufsschule für Handel und Büro Schwaz

Johannes-Messner-Weg 6

6130 Schwaz

Landesberufsschule Waldegg

Hauptstraße 41

2754 Waldegg

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FAQs

Du hast Fragen? Wir haben Antworten.

Was ist eigentlich ein Motivationsschreiben?

Das Motivationsschreiben bzw. Bewerbungsschreiben ist Teil deiner Bewerbungsunterlagen. In deinem Motivationsschreiben machst du dem Betrieb klar, warum genau du der/die Richtige für die Lehrstelle bist. Wenn du dich im Vorhinein über das Unternehmen schlau machst, fällt dir das Schreiben bestimmt einfacher. Gib dein Motivationsschreiben vor dem Absenden am besten einem Erwachsenen zum Korrekturlesen – eine gute Bewerbung ist vor allem fehlerfrei!

Vollständige Bewerbungsunterlagen: Was gehört alles dazu?

Mit einer vollständigen Bewerbung, die in Erinnerung bleibt, hast du schon die halbe Miete! Wichtig ist dabei der Lebenslauf mit einem Foto von dir (kein Selfie!) und das Bewerbungsschreiben. Auch Kopien von Schulzeugnissen solltest du nicht vergessen. Kleiner Tipp: Mit einem Deckblatt kannst du die Bewerbung einzigartiger gestalten.

Wie finde ich den passenden Lehrberuf?

Auf unserer Website findest du eine Auflistung aller Lehrberufe, die du in Vorarlberg erlernen kannst. Wenn du noch gar nicht weißt, welcher Lehrberuf dich besonders interessiert, dann klick dich doch Mal durch die einzelnen Lehrberufe – du wirst staunen wie viele unterschiedliche Lehrberufe es gibt. Unter der Rubrik „Termine“ findest du alle Events, Messen und Informationsveranstaltungen, die in der nächsten Zeit stattfinden. Dort vorbeizuschauen lohnt sich auf jeden Fall und hilft dir bei der Suche nach dem passenden Lehrberuf weiter.

Brutto-/Nettolohn – wo liegt der Unterschied?

Ganz einfach erklärt ist der Nettolohn das, was am Ende des Monats auf deinem Bankkonto landet. Von deinem Bruttolohn werden Steuern und Abgaben abgezogen – was am Ende übrigbleibt und tatsächlich dir gehört, ist der Nettolohn. Somit kannst du dir merken: Brutto – Steuern und Abgaben = Netto

Was muss ich vor dem Bewerbungsgespräch beachten?

Plane am Tag des Bewerbungsgesprächs genug Zeit ein, du solltest niemals zu spät zum vereinbarten Termin kommen. Informier' dich schon vorher wie du am besten zur Adresse des Unternehmens kommst, welcher Bus oder Zug dich dort hinbringt oder wie lange die Fahrt dauert. Achte auf ein gepflegtes Aussehen, lass unbedingt den Kaugummi weg und schalte dein Handy aus. Sollte es passieren, dass du den Termin absagen musst (z. B. weil du krank bist) ruf früh genug bei deiner Ansprechperson im Unternehmen an und verschiebe deinen Termin.

Muss ich beim Bewerbungsgespräch wirklich einen Anzug tragen?

Das hängt ganz von dem Unternehmen und der Lehrstelle ab, für die du dich bewirbst. Nicht zu jeder Lehrausbildung passt ein Anzug! Denk daran: Wie du dich kleidest, sagt viel über dich aus und bietet dir eine Möglichkeit, dich selbst zu repräsentieren.

Arbeitsbereiche

Betriebsdienstleistungskaufleute sind Allrounder; d. h. ihr Aufgabenbereich ist breit gestreut: ihre Aufgabenfelder reichen von kaufmännischen Tätigkeiten (Buchhaltung, Personalwirtschaft), über Arbeiten im Bereich der Warenwirtschaft (Einkauf), der Lagerhaltung (Ernährungs- und Vorratshaltung) bis hin zur Hausbetreuung (Gestaltung und Pflege von Räumen und Wohnumfeld).

Betriebsdienstleistungskaufleute sorgen dafür, dass organisatorisch alles glatt läuft; d. h. sie bestellen Waren (z. B. Nahrungsmittel, Getränke, Wäsche- und Gebrauchsmittel), kontrollieren regelmäßig den Bestand und führen auch Reklamationen durch. Speziell im Bereich der Lebensmittelbeschaffung kommt ihnen eine wichtige Aufgabe zu. Hier sind sie für die Organisation und Umsetzung wichtiger Hygienevorschriften zur Vermeidung von gesundheitlichen Gefährdungen durch Lebensmittel zuständig.

Weiters veranlassen sie Reparaturen, Instandhaltungsarbeiten und Reinigungsarbeiten. Sie sind aber auch für Personaleinsatzpläne bzw. Personaldienstpläne oder die rechtzeitige Buchung von Seminar- und Besprechungsräumen zuständig. Betriebsdienstleistungskaufleute sind sozusagen die Profis hinter den Kulissen und sorgen mit ihrer kaufmännischen, organisatorischen und administrativen Arbeit ebenso für das menschliche Wohlbefinden wie ihre KollegInnen, die in direktem Kontakt mit den PatientInnen bzw. Gästen stehen.

Arbeitsumfeld

Betriebsdienstleistungskaufleute arbeiten vorwiegend in Büros, aber auch in allen anderen Räumlichkeiten ihrer Betriebe (z. B. Alten- und Pflegheime, Jugendheime, Jugendherbergen, Krankenhäuser, Rehab-Zentren, Internate, Erholungsheime, aber auch touristische Einrichtungen). Betriebsdienstleistungskaufleute arbeiten im Team mit KollegInnen aus den einzelnen Bereichen ihres Betriebes. So müssen sie sich z. B. mit dem Küchenpersonal, mit dem Pflegepersonal (z. B. in Alten- oder Pflegheimen) bzw. den ErzieherInnen (z. B. in Erholungsheimen) austauschen. Bei ihren kaufmännischen Tätigkeiten haben sie Kontakte zum Fachpersonal der Buchhaltung und des Rechnungswesens, ebenso wie zu LieferantInnen.

Arbeitsmittel

Betriebsdienstleistungskaufleute arbeiten sehr viel mit EDV und Bürokommunikationsgeräten (z. B. Telefon, Drucker, Kopierer). Sie führen Lagerkarteien, Bestellverzeichnisse, Speisepläne aber auch Personaldienstpläne, Zimmerbelegungspläne usw. und verwenden die dafür notwendige Software. Bei der Annahme von Lieferungen hantieren sie mit Waren für Küche, Büro und alle anderen betrieblichen Bereiche. Bei ihrer Arbeit kommen sie sowohl mit KollegInnen aus allen möglichen Bereichen, als auch mit KundInnen bzw. Gästen oder PatientInnen in Kontakt. Dabei ist vor allem sicheres und kompetentes Auftreten sowie Freundlichkeit gefragt.

Lehre und Matura?

Das Ausbildungsmodell Lehre und Matura ist die erste Wahl für alle Jugendlichen, die eine praxisorientierte Fachausbildung mit einer breiten Allgemeinbildung verbinden wollen
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