Lehre als
Drucktechnik – Rollenrotationsdruck
Du lernst alle Einzelheiten einer Druckmaschine kennen und weißt genau was zu tun ist, damit ein Produkt reibungslos gedruckt werden kann. Zeitungen, Plakate, Bücher – du sorgst dafür, dass dem Drucker nie das Papier ausgeht und jede Menge tolle Produkte dabei rauskommen.
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Kurzbeschreibung
Drucktechniker*innen mit Schwerpunkt Rollenrotationsdruck arbeiten hauptsächlich an der Druckmaschine. Sie erledigen die Vorarbeit (Vorbereiten der Papierrollen am Rollenträger, Mischen der Farbtöne nach Vorlage). Ihre Hauptaufgabe ist das Steuern und Kontrollieren während des Druckvorganges. Zu ihren Produkten zählen Zeitungen, Zeitschriften, Bücher, Geschäftsdrucksachen (z. B. Endlosformulare), Verpackungen, aber auch Plakate und Werbesendungen. Sie arbeiten in Verlags- und Zeitungsdruckereien und in Großbetrieben des Druckereigewerbes meist im Team (Schichtwechsel) mit ihren Berufskolleg*innen.
Tätigkeiten
- facheinschlägige Werkzeuge, Geräte und Maschinen handhaben
- Arbeitsabläufe planen und den Druckprozess vorbereiten
- digitale und analoge Daten aufbereiten
- Flachdruck-Druckformen (Druckplatten) für Rollenrotationsdruckmaschinen herstellen
- qualitätsrelevante Prozessdaten erfassen, auswerten und dokumentieren
- das Druckprodukt zur Weiterverarbeitung vorbereiten
So viel wirst du in etwa verdienen
675
1. Lehrjahr
laut Kollektivvertrag
1.024
2. Lehrjahr
laut Kollektivvertrag
1.534
3. Lehrjahr
laut Kollektivvertrag
1.852
4. Lehrjahr
laut Kollektivvertrag
Anforderungen
In jedem Beruf brauchst du ganz spezielles fachlisches Know-how, das in der Aus- und Weiterbildung vermittelt wird. In den beiden Menüpunkten Ausbildung und Weiterbildung findest du Informationen, welche fachlichen Kompetenzen in diesem Beruf besonders wichtig sind.
Es gibt auch Kompetenzen, Fähigkeiten und Eigenschaften die in allen Berufen wichtig sind. Dazu gehören besonders:
- Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit
- genaues und sorgfältiges Arbeiten
- selbstständiges Arbeiten
- Einsatzfreude
- Verantwortungsbewusstsein
- Fähigkeit und Bereitschaft mit anderen zusammen zu arbeiten (Teamfähigkeit)
- Lernbereitschaft
Die folgende Liste gibt dir einen Überblick über weitere allgemeine Anforderungen, die in DIESEM Beruf häufig gestellt werden. Diese können natürlich von Betrieb zu Betrieb sehr unterschiedlich sein.
DENK DARAN: Viele dieser Anforderungen sind auch Bestandteil der Ausbildung.
Körperliche Anforderungen: Welche körperlichen Eigenschaften sind wichtig?
- Auge-Hand-Koordination
- gutes Sehvermögen
- Unempfindlichkeit gegenüber Gerüchen
Sachkompetenz: Welche Fähigkeiten und Kenntnisse werden von mir erwartet?
- Gefühl für Farben und Formen
- gestalterische Fähigkeit
- gutes Augenmaß
- räumliches Vorstellungsvermögen
- technisches Verständnis
Sozialkompetenz: Was brauche ich im Umgang mit anderen?
- Kommunikationsfähigkeit
- Kund*innenorientierung
Selbstkompetenz: Welche persönlichen Eigenschaften sollte ich mitbringen?
- Aufmerksamkeit
- Flexibilität / Veränderungsbereitschaft
Berufsschulen
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Landesberufsschule Bregenz 2
Feldweg 25
6900 Bregenz
FAQs
Wie oft muss ich in die Berufsschule?
Neben der Arbeit im Betrieb muss jeder Lehrling in die Berufsschule gehen. Je nach Lehrberuf besuchst du als Lehrling eine Berufsschule in Vorarlberg oder in einem anderen Bundesland – deshalb variiert auch wie oft bzw. wie lange du die Berufsschule besuchst: In die ganzjährige Berufsschule gehst du mindestens einen ganzen Tag oder zwei halbe Tage in der Woche. Bei der lehrgangsmäßigen Berufsschule gehst du nicht wöchentlich zur Schule, sondern mindestens 8 Wochen durchgehend am Stück. Bei der saisonmäßigen Berufsschule wird die Schulzeit auf eine bestimmte Jahreszeit geblockt.
Was verdiene ich in meinem Lehrberuf?
Dein Lehrlingsgehalt ist in einem Kollektivvertrag geregelt. Wenn es bei deiner Ausbildung keinen Kollektivvertrag gibt, wird die Lehrlingsentschädigung im Lehrlingsvertrag vereinbart. In jedem Jahr deiner Lehrzeit steigt dein Gehalt an. Unter dem Menüpunkt „Lehrberufe“ findest du bei jedem Lehrberuf dein Gehalt je nach Lehrjahr. Bitte beachte, dass dies dein Lohn, je nach Betrieb und deinem Arbeitsbereich variieren können.
Brutto-/Nettolohn – wo liegt der Unterschied?
Ganz einfach erklärt ist der Nettolohn das, was am Ende des Monats auf deinem Bankkonto landet. Von deinem Bruttolohn werden Steuern und Abgaben abgezogen – was am Ende übrigbleibt und tatsächlich dir gehört, ist der Nettolohn. Somit kannst du dir merken: Brutto – Steuern und Abgaben = Netto
Wie kann ich mich für das Bewerbungsgespräch vorbereiten?
Übe Zuhause mit deiner Familie und oder Freunden das Vorstellungsgespräch. Informiere dich genau über das Unternehmen und deinen Lehrberuf. Überlege dir auch welche kritischen Fragen gestellt werden könnten, damit du darauf gute Antworten hast und nicht zu überrascht bist.
Wie finde ich meine Stärken heraus?
Jeder von uns hat Stärken und Schwächen. Mit ein paar einfachen Fragen kannst du schnell herausfinden, worin deine Stärken liegen. Hast du dir schon einmal überlegt, was du gut kannst? Wofür dich deine Familie oder Freunde schon gelobt haben? Ist es der Umgang mit anderen Menschen, mit Tieren oder das handwerkliche Arbeiten? Bist du kreativ und hast viele neue Ideen? Zeig, was du drauf' hast!
Was ist eigentlich ein Motivationsschreiben?
Das Motivationsschreiben bzw. Bewerbungsschreiben ist Teil deiner Bewerbungsunterlagen. In deinem Motivationsschreiben machst du dem Betrieb klar, warum genau du der/die Richtige für die Lehrstelle bist. Wenn du dich im Vorhinein über das Unternehmen schlau machst, fällt dir das Schreiben bestimmt einfacher. Gib dein Motivationsschreiben vor dem Absenden am besten einem Erwachsenen zum Korrekturlesen – eine gute Bewerbung ist vor allem fehlerfrei!
Arbeitsbereiche
Beim Rollenrotationsdruck (Akzidenz- und Zeitungsrollendruck) wird im Gegensatz zum Bogenflachdruck, siehe den Beruf °Drucktechnik – Bogenflachdruck (Lehrberuf)#, eine endlose Papierbahn von der Rolle der Maschine zum Bedrucken zugeführt.
Der Rollenrotationsdruck ist das gängigste Verfahren der Zeitungs- oder Buchproduktion. Der Akzidenzdruck (Accidence = das Veränderliche/Zufällige) wird für die Bearbeitung von Kleindrucksachen, wie z. B. Prospekte und Programme, Formulare, Briefbögen verwendet.
Drucktechniker*innen mit Schwerpunkt Rollenrotationsdruck bereiten die Papierrollen am Rollenträger vor und sorgen für das Einziehen der Papierbahn. Die gewünschten Farbtöne werden nach Vorlage gemischt, abgestimmt und angedruckt. Die Arbeit an der Druckmaschine (Rollenrotationsmaschine) ist ihre Kerntätigkeit. Sie richten die Maschine ein und bedienen sie. Während der Produktion steuern und überwachen sie den Druckprozess. Während des Druckvorganges führen sie Rollenwechsel durch.
Arbeitsumfeld
Drucktechniker*innen im Bereich Rollenrotationsdruck arbeiten vor allem in Produktionshallen von großen Druckereien und Verlags- oder Zeitungsdruckereien. Sie arbeiten an großen Druckanlagen meist im Team mit Berufskolleg*innen und häufig im Schichtbetrieb. Mitunter haben sei bei ihrer Arbeit auch Kontakte zu ihren Auftraggeber*innen (siehe z. B. °Grafiker*in#, °Medienfachmann / Medienfachfrau – Grafik, Print, Publishing und audiovisuelle Medien (Audio, Video und Animation) (Lehrberuf)#) und zu Berufskolleg*innen, die in der Weiterverarbeitung tätig sind (z. B. °Buchbindetechnik und Postpresstechnologie (Lehrberuf)#, °Verpackungstechnik (Lehrberuf)#).
Arbeitsmittel
Drucktechniker*innen im Bereich Rollenrotationsdruck arbeiten an Ein- und Mehrfarbenrollenrotationsmaschinen. Sie stellen die Flackdruck-Druckformen (Druckerplatten) her, bereiten das Druckmaterial (Papierrollen) vor und richten es ein und hantieren bei der Farbabmischung mit unterschiedlichen Druckfarben. Zur Qualitätskontrolle verwenden sie Vorlagen (Andrucke, Proofs oder Originale) und für Wartungsarbeiten Handwerkzeuge (z. B. Schraubenzieher, Schraubenschlüssel) und Schmier- und Reinigungsmittel.
Lehre und Matura?
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