Lehre als

Straßenerhaltungsfachmann/-frau

Täglich fahren unmengen von Autos über Straßen. Doch wer sorgt eigentlich dafür, dass sie nicht kaputt geht? Und dass Straßenschilder dort stehen, wo sie stehen sollen? Für genau das sind Straßenerhaltungsfachmänner- und frauen zuständig!

Kurzbeschreibung

Straßen werden durch Witterungseinflüsse wie Hitze und Kälte, aber auch durch ständige Nutzung stark beansprucht. Straßenerhaltungsfachleute sind für die Wartung von Straßen und Verkehrsflächen zuständig. Sie führen verschiedene Reparatur-, Wartung- und Ausbesserungsarbeiten an Verkehrsflächen durch und sorgen für die Sicherung und Begrünung von Böschungen und Straßenrändern während sie Zweige, Äste und Gebüsch die über den Straßenrand wuchern, zurecht schneiden. Weiters sind sie für das Anbringen von Straßenmarkierungen, von Straßen- und Verkehrsschildern sowie für die Absicherung von Straßenbaustellen verantwortlich. Im Winterdienst führen sie die Schneeräumung und das Streuen von Salz und Kiesel durch.

Straßenerhaltungsfachleute arbeiten im Team von zwei bis sechs Personen, großteils im Freien, häufig früh am Morgen und wenn erforderlich auch nachts (z. B. bei Schneeräumungen).

Tätigkeiten

Allgemeine Aufgaben:

  • die Sicherheit von Straßen, Brücken, Tunnels, Über- und Unterführungen und sonstiger Verkehrsflächen kontrollieren
  • Sicherheitsmängel beheben oder an andere zuständige Stellen melden
  • Werkzeuge, Maschinen und Geräte warten und instand halten

Instandhaltung und bauliche Maßnahmen:

  • Verkehrszeichen, Straßenmarkierungen und sonstige Verkehrsleiteinrichtungen anbringen
  • Straßendecken und Straßenbegrenzungen herstellen und reparieren (z. B. Geländer, Leitplanken, Lärmschutzeinrichtungen)
  • den Untergrund aufbauen, planieren und verdichten
  • Betonier- und Pflasterungsarbeiten vornehmen, Schächte und Schalungen anlegen
  • Entwässerungsanlagen und Drainagen herstellen
  • Zeichnungen, Skizzen und Verlegepläne lesen und erstellen
  • mit Werkzeugen und spezifischen Bau- bzw. Gärtnereigeräten hantieren

Winterdienst & Straßenreinigung:

  • Wetterinformationen sammeln und auswerten und die nötigen Räummaßnahmen einleiten
  • bei Schneeräumungen und Streugutausbringung mitarbeiten
  • Streugut (Salz, Splitt etc.) unter ökologischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten auswählen, Salz- und Solemischung herstellen und Fahrzeuge mit dem Streugut beladen
  • Schneeräumungs-, Straßenreinigungs-, Streu- und andere Nutzfahrzeuge instand halten

So viel wirst du in etwa verdienen

Dein Lehrlingseinkommen (brutto) laut Kollektivvertrag (Stand 2024).

973-1.190

1. Lehrjahr

laut Kollektivvertrag

1.216-1.783

2. Lehrjahr

laut Kollektivvertrag

1.554-2.378

3. Lehrjahr

laut Kollektivvertrag

1.987-2.676

4. Lehrjahr

laut Kollektivvertrag

Anforderungen

In jedem Beruf brauchst du ganz spezielles fachlisches Know-how, das in der Aus- und Weiterbildung vermittelt wird. In den beiden Menüpunkten Ausbildung und Weiterbildung findest du Informationen, welche fachlichen Kompetenzen in diesem Beruf besonders wichtig sind.

Es gibt auch Kompetenzen, Fähigkeiten und Eigenschaften die in allen Berufen wichtig sind. Dazu gehören besonders:

  • Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit
  • genaues und sorgfältiges Arbeiten
  • selbstständiges Arbeiten
  • Einsatzfreude
  • Verantwortungsbewusstsein
  • Fähigkeit und Bereitschaft mit anderen zusammen zu arbeiten (Teamfähigkeit)
  • Lernbereitschaft

Die folgende Liste gibt dir einen Überblick über weitere allgemeine Anforderungen, die in DIESEM Beruf häufig gestellt werden. Diese können natürlich von Betrieb zu Betrieb sehr unterschiedlich sein.

DENK DARAN: Viele dieser Anforderungen sind auch Bestandteil der Ausbildung.

Körperliche Anforderungen: Welche körperlichen Eigenschaften sind wichtig?

  • gute körperliche Verfassung
  • Kraft
  • Unempfindlichkeit gegenüber Staub
  • Wetterfest

 

Sachkompetenz: Welche Fähigkeiten und Kenntnisse werden von mir erwartet?

  • gute Beobachtungsgabe
  • handwerkliche Geschicklichkeit
  • räumliches Vorstellungsvermögen
  • technisches Verständnis

 

Sozialkompetenz: Was brauche ich im Umgang mit anderen?

  • Kommunikationsfähigkeit
  • Motivationsfähigkeit

 

Selbstkompetenz: Welche persönlichen Eigenschaften sollte ich mitbringen?

  • Aufmerksamkeit
  • Beurteilungsvermögen / Entscheidungsfähigkeit
  • Flexibilität / Veränderungsbereitschaft
  • Sicherheitsbewusstsein
  • Umweltbewusstsein

 

Weitere Anforderungen: Was ist sonst noch wichtig?

  • Mobilität (wechselnde Arbeitsorte)

 

Methodenkompetenz: Welche Arbeits- und Denkweisen sind wichtig?

  • Organisationsfähigkeit
  • Problemlösungsfähigkeit
  • systematische Arbeitsweise

Berufsschulen

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Berufsschule Freistadt

Linzer Straße 45

4240 Freistadt

Landesberufsschule Langenlois

Walterstraße 35

3550 Langenlois

Landesberufsschule Murau

Heiligenstatt 10

8850 Murau

Landesberufsschule Pinkafeld

Schlossgasse 1

7423 Pinkafeld

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FAQs

Du hast Fragen? Wir haben Antworten.

Welche Lehrlingsinitiativen gibt es in meiner Region?

In Vorarlberg gibt es eine Vielzahl von regionalen Lehrlingsinitiativen, die sich in deiner Region für die Lehrlingsausbildung stark machen. Hier findest du eine Übersicht über die verschiedenen Initiativen: • Leiblachtal, www.leiblachtal-erleben.eu • Werkraum Bregenzerwald, www.werkraum.at • Lehre Hofsteig, www.hofsteig.com • Lehrlingsinitiative Lustenau, www.lustenau.at/lehre • Hohenemser Lehrlingsbörse, www.hohenems.at/lehrlingsboerse • EXTRIX Lehre am Kumma, www.extrix.at • WIGE im Vorderland & HeartBeat, www.wige-vorderland.at • Lehre im Walgau, www.lehre-im-Walgau.at • Lehre Montafon, www.lehremontafon.at

Wie funktioniert die Lehre & Matura?

Das Ausbildungsmodell Lehre und Matura ist die erste Wahl für alle Jugendlichen, die eine praxisorientierte Fachausbildung mit einer breiten Allgemeinbildung verbinden wollen. Wenn du dich für eine Lehre & Matura entscheidest, verbindest du gleich vieles miteinander: Du erhältst eine Fachausbildung, verdienst Geld, sammelst Berufserfahrung und hast somit perfekte Aufstiegschancen. Facts zu Lehre & Matura: • Deine Lehre muss mindestens drei Jahre dauern • Im zweiten Lehrjahr beginnt an einem zusätzlichen Nachmittag dein Unterricht an einer frei wählbaren Berufsschule in Vorarlberg • Das Angebot ist für dich als Lehrling kostenfrei • Der „Ausstieg“ ist ohne Auswirkungen auf deine Lehrausbildung jederzeit möglich • Nach deiner Lehrzeit geht es mit Abendunterricht weiter – bis zum fünften Jahr nach Lehrbeginn. Du bist interessiert oder hast Fragen? Dann melde dich bei der Lehrlingsstelle der Wirtschaftskammer Vorarlberg unter T 05522-305-1155 oder lehre@wkv.at.

Was verdiene ich in meinem Lehrberuf?

Dein Lehrlingsgehalt ist in einem Kollektivvertrag geregelt. Wenn es bei deiner Ausbildung keinen Kollektivvertrag gibt, wird die Lehrlingsentschädigung im Lehrlingsvertrag vereinbart. In jedem Jahr deiner Lehrzeit steigt dein Gehalt an. Unter dem Menüpunkt „Lehrberufe“ findest du bei jedem Lehrberuf dein Gehalt je nach Lehrjahr. Bitte beachte, dass dies dein Lohn, je nach Betrieb und deinem Arbeitsbereich variieren können.

Wann kann ich eine Lehre machen?

Um eine Lehre beginnen zu können, musst du neun Jahre zur Schule gegangen sein. Somit hast du die gesetzliche Schulpflicht erfüllt und kannst dich entscheiden, ob du einen Lehrberuf erlernen oder weiterhin die Schule besuchen willst.

Was verdiene ich in meinem Lehrberuf?

Dein Lehrlingsgehalt ist in einem Kollektivvertrag geregelt. Wenn es bei deiner Ausbildung keinen Kollektivvertrag gibt, wird die Lehrlingsentschädigung im Lehrlingsvertrag vereinbart. In jedem Jahr deiner Lehrzeit steigt dein Gehalt an. Unter dem Menüpunkt „Lehrberufe“ findest du bei jedem Lehrberuf dein Gehalt je nach Lehrjahr. Bitte beachte, dass dies dein Lohn, je nach Betrieb und deinem Arbeitsbereich variieren können.

Wann kann ich eine Lehre machen?

Um eine Lehre beginnen zu können, musst du neun Jahre zur Schule gegangen sein. Somit hast du die gesetzliche Schulpflicht erfüllt und kannst dich entscheiden, ob du einen Lehrberuf erlernen oder weiterhin die Schule besuchen willst.

Arbeitsbereiche

Straßenerhaltungsfachleute kontrollieren und warten Straßen und Verkehrsflächen (z. B. Geh- und Radwege, Rast- und Parkplätze, Brücken, Tunnel, Über- und Unterführungen). Die Straßenerhaltung erfordert allgemeine Bautätigkeiten, z. B. Betonierarbeiten, Straßenpflasterung, Holz- und Metallarbeiten. Sie stellen Straßenunterbauten und Straßendecken her, indem sie den Untergrund aufbauen, planieren und verdichten und die jeweilige Decke (Beton, Pflastersteine etc.) auftragen. Straßenerhaltungsfachleute errichten auch Entwässerungsanlagen (Drainagen) und halten diese instand. Sie bringen Verkehrsschilder, Verkehrsleiteinrichtungen und Fahrbahnmarkierungen an und sichern Unfallorte und Baustellen durch Absperrungen und Warnlampen ab.

Sie begrünen Flächen in nächster Nähe von Verkehrswegen (z. B. Bankette, Böschungen, Parkplätze, Baum- und Strauchstreifen) und sorgen für Pflege und Schutz der Pflanzen. Sie arbeiten bei der Reinigung der Straßen bei gefährlicher Verschmutzung und insbesondere bei Schneefall (Schneeräumung) mit. Dazu sammeln sie Wetterinformationen für den Wetterdienst, werten diese Informationen aus und leiten die nötigen Räumarbeiten ein. Sie streuen die Fahrbahn bei Schnee- oder Eislage mit Streugut wie z. B. Salz- und Solemischungen oder Splitt.

Straßenerhaltungsfachleute sind außerdem für die Instandhaltung und Reparatur der Fahrzeuge, Geräte und Maschinen in ihrem Arbeitsbereich verantwortlich. Kleinere Reparaturen führen sie dabei auch selbst durch.

Arbeitsumfeld

Straßenerhaltungsfachleute arbeiten für die öffentliche Straßenbauverwaltung, für Straßenmeistereien, Bauhöfe und Baufirmen. Sie sind überwiegend im Freien tätig und dabei unterschiedlichen Witterungsverhältnissen wie Hitze, Kälte, Regen oder Schnee ausgesetzt.
Der Einsatzort von Straßenerhaltungsfachleuten umfasst meist ein bestimmtes regionales Gebiet für das sie zuständig sind.

Straßenerhaltungsfachleute arbeiten bei der Unfallsicherung mit Polizei und Rettung zusammen und stehen in Kontakt mit Mitarbeiter*innen von Behörden (z. B. Straßenbauabteilungen).

Arbeitsmittel

Straßenerhaltungsfachleute hantieren bei ihrer Arbeit mit kleineren Werkzeugen (Hämmer, Schaufeln, Zangen usw.) ebenso wie mit großen Baumaschinen (z. B. Bagger, Straßenwalzen, Planierraupen) und Nutzfahrzeugen (Straßenräumfahrzeugen, LKWs). Sie verbauen unterschiedliche Materialien wie Beton, Asphalt, Kies, Pflastersteinen und Erde und setzen Sträucher und Bäume. Außerdem bringen sie bei ihren Arbeiten Verkehrsschilder, Absperrungen und Warnlampen an.

Lehre und Matura?

Das Ausbildungsmodell Lehre und Matura ist die erste Wahl für alle Jugendlichen, die eine praxisorientierte Fachausbildung mit einer breiten Allgemeinbildung verbinden wollen
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