Lehre als

Zahnärztliche Fachassistenz

Als zahnärztliche Fachassistenz dreht sich bei dir alles rund um ein strahlendes Lächeln und gesunde Zähne. Als rechte Hand des Zahnarztes zauberst du den Patienten und Patientinnen ein schönes Lächeln ins Gesicht.

Kurzbeschreibung

Zahnärztliche FachassistentInnen unterstützen ZahnärztInnen bei fast allen Arbeiten im Rahmen der Betreuung und Behandlung von PatientInnen. Sie vereinbaren Behandlungstermine, empfangen die PatientInnen und bereiten alle notwendigen Instrumente und Materialien für die Behandlung vor. Während der Behandlung reichen sie die benötigten Instrumente, halten den Saugschlauch in Position, mischen Füllungen und helfen bei Röntgenaufnahmen und bei der Herstellung von Kieferabdrücken. Sie erstellen PatientInnenkarteien und wickeln die Abrechnungen mit den Krankenkassen und PatientInnen ab.
Zahnärztliche FachassistentInnen arbeiten in den Ordinations-, Büro- und Laborräumen von Zahnarztpraxen im Team mit BerufskollegInnen und den ZahnärztInnen.

Tätigkeiten

  • bei allen Formen der Zahnbehandlungen (konservierend, chirurgisch, prothetisch, parodontologisch und kieferorthopädisch) und bei der Mundhygiene usw. assistieren und mitwirken
  • PatientInnen betreuen, beraten und gegebenenfalls auch beruhigen
  • PatientInnendaten aufnehmen und verwalten, PatientInnenkarteien führen
  • Behandlungstermine vereinbaren
  • verschiedene Laborarbeiten durchführen
  • Röntgenaufnahmen anfertigen
  • PatientInnen über Mundhygiene und vorbeugende Maßnahmen (Prophylaxe) beraten
  • Instrumente, Apparate und Einrichtungen pflegen, reinigen und desinfizieren
  • Büro-, Verwaltungs- und Abrechnungsarbeiten, insb. mit Krankenkassen durchführen
  • tägliche Terminplanung und Organisation durchführen

So viel wirst du in etwa verdienen

Deine Lehrlingsentschädigung (brutto) laut Kollektivvertrag (Stand 2019).

476-726

1. Lehrjahr

laut Kollektivvertrag

662-907

2. Lehrjahr

laut Kollektivvertrag

755-1.270

3. Lehrjahr

laut Kollektivvertrag

-

4. Lehrjahr

laut Kollektivvertrag

Anforderungen

Jeder Beruf erfordert ganz spezielle Sach- und Fachkenntnisse, die in der Ausbildung vermittelt werden. Daneben gibt es auch eine Reihe von Anforderungen, die praktisch in allen Berufen wichtig sind. Dazu gehören: Zuverlässigkeit, Ehrlichkeit und Pünktlichkeit, genaues und sorgfältiges Arbeiten, selbstständiges Arbeiten, Einsatzfreude und Verantwortungsbewusstsein. Auch die Fähigkeit und Bereitschaft mit anderen zusammen zu arbeiten (Teamfähigkeit) und Lernbereitschaft sind heute kaum noch wegzudenken.

Welche Fähigkeiten und Eigenschaften in DIESEM Beruf sonst noch erwartet werden, kann von Betrieb zu Betrieb sehr unterschiedlich sein. Die folgende Liste gibt dir einen Überblick über weitere Anforderungen, die häufig gestellt werden.

Denk daran: Viele dieser Anforderungen sind auch Bestandteil der Ausbildung.

    Körperliche Anforderungen: Welche körperlichen Eigenschaften sind wichtig?

  • Auge-Hand-Koordination
  • Fingerfertigkeit
  • Unempfindlichkeit gegenüber Gerüchen

     

    Sachkompetenz: Welche Fähigkeiten und Kenntnisse werden von mir erwartet?

  • gute Beobachtungsgabe
  • gute Deutschkenntnisse
  • handwerkliche Geschicklichkeit
  • IT-Anwenderkenntnisse
  • kaufmännisches Verständnis
  • medizinisches Verständnis
  • Organisationsfähigkeit
  • systematische Arbeitsweise

     

    Sozialkompetenz: Was brauche ich im Umgang mit anderen?

  • Aufgeschlossenheit
  • Einfühlungsvermögen
  • Hilfsbereitschaft
  • interkulturelle Kompetenz
  • Kommunikationsfähigkeit
  • Kontaktfreude
  • Kundinnen-/Kundenorientierung
  • Motivationsfähigkeit

     

    Selbstkompetenz: Welche persönlichen Eigenschaften sollte ich mitbringen?

  • Aufmerksamkeit
  • Flexibilität
  • Freundlichkeit
  • Geduld
  • Gesundheitsbewusstsein
  • Verschwiegenheit / Diskretion

     

    Weitere Anforderungen: Was ist sonst noch wichtig?

  • gepflegtes Erscheinungsbild
  • Hygienebewusstsein
  • Infektionsfreiheit

Berufsschulen

Berufsschule für Lebensmittel, Touristik und Zahntechnik

Längenfeldgasse 13-15

1120 Wien

Landesberufsschule Baden

Josef-Kollmann-Straße 1-3

2500 Baden

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FAQs

Du hast Fragen? Wir haben Antworten.

Was ist die Probezeit?

Bei Beginn eines neuen Arbeitsverhältnisses musst du eine sogenannte Probezeit durchlaufen. Für Lehrlinge geht diese 3 Monate. Das gibt dir und deinem Arbeitgeber Zeit euch kennenzulernen und zu schauen ob diese Ausbildung das Richtige für dich ist. In der Probezeit kannst du sowie dein Chef das Arbeitsverhältnis ohne Angabe von Gründen beenden.

Wie funktioniert die Lehre & Matura?

Das Ausbildungsmodell Lehre und Matura ist die erste Wahl für alle Jugendlichen, die eine praxisorientierte Fachausbildung mit einer breiten Allgemeinbildung verbinden wollen. Wenn du dich für eine Lehre & Matura entscheidest, verbindest du gleich vieles miteinander: Du erhältst eine Fachausbildung, verdienst Geld, sammelst Berufserfahrung und hast somit perfekte Aufstiegschancen. Facts zu Lehre & Matura: • Deine Lehre muss mindestens drei Jahre dauern • Im zweiten Lehrjahr beginnt an einem zusätzlichen Nachmittag dein Unterricht an einer frei wählbaren Berufsschule in Vorarlberg • Das Angebot ist für dich als Lehrling kostenfrei • Der „Ausstieg“ ist ohne Auswirkungen auf deine Lehrausbildung jederzeit möglich • Nach deiner Lehrzeit geht es mit Abendunterricht weiter – bis zum fünften Jahr nach Lehrbeginn. Du bist interessiert oder hast Fragen? Dann melde dich bei der Lehrlingsstelle der Wirtschaftskammer Vorarlberg unter T 05522-305-1155 oder lehre@wkv.at.

Was regelt der Kollektivvertrag?

Der Kollektivvertrag regelt die Rechte und Pflichten zwischen dir und deinem Arbeitgeber. Er gilt immer für die ganze Branche, also gibt es beispielweise einen Kollektivvertrag für die komplette Verkaufsbranche. Das garantiert, dass niemand, der in dieser Branche arbeitet nachteilig behandelt wird. Der Kollektivvertrag, der dann zwischen dir und deinem Arbeiter besteht beinhaltet vor allem Regelungen zum Mindestlohn, Urlaubs- und Weihnachtsgeld und zur Arbeitszeit.

Nach dem Bewerbungsgespräch: Was tun, wenn sich niemand meldet?

Erkundige dich nach deinem Bewerbungsgespräch, bis wann du benachrichtigt wirst ob du die Lehrstelle bekommst. Sollte sich bis dahin niemand bei dir melden, kannst du im Unternehmen anrufen und dich höflich erkundigen.

Wie finde ich meine Stärken heraus?

Jeder von uns hat Stärken und Schwächen. Mit ein paar einfachen Fragen kannst du schnell herausfinden, worin deine Stärken liegen. Hast du dir schon einmal überlegt, was du gut kannst? Wofür dich deine Familie oder Freunde schon gelobt haben? Ist es der Umgang mit anderen Menschen, mit Tieren oder das handwerkliche Arbeiten? Bist du kreativ und hast viele neue Ideen? Zeig, was du drauf' hast!

Was ist eigentlich ein Motivationsschreiben?

Das Motivationsschreiben bzw. Bewerbungsschreiben ist Teil deiner Bewerbungsunterlagen. In deinem Motivationsschreiben machst du dem Betrieb klar, warum genau du der/die Richtige für die Lehrstelle bist. Wenn du dich im Vorhinein über das Unternehmen schlau machst, fällt dir das Schreiben bestimmt einfacher. Gib dein Motivationsschreiben vor dem Absenden am besten einem Erwachsenen zum Korrekturlesen – eine gute Bewerbung ist vor allem fehlerfrei!

Arbeitsbereiche

Zahnärztliche FachassistentInnen assistieren ZahnärztInnen bei der Behandlung von PatientInnen. Sie reichen die benötigten Instrumente wie z. B. Mundspiegel, Pinzetten, Tupfer und Sonden und bereiten Zahnfüllungen und Abdruckmaterialien vor. Bei Behandlungen und operativen Eingriffen sorgen sie mit einem Absaugschlauch (= Unterdruckpumpe) dafür, dass die Operationsstelle von Blut, Speichel und Zahnsplittern freigehalten wird.

Zahnärztliche FachassistentInnen fertigen Röntgenaufnahmen an und sorgen für die Einhaltung aller Hygienestandards in der Zahnarztpraxis. Sie leiten Aufträge an zahntechnische Labors für Zahnersatz, Brücken, Stiftzähne etc. weiter und vereinbaren Termine für die Anfertigung des Zahnersatzes.

Zahnärztliche FachassistentInnen führen aber auch organisatorische Arbeiten durch. Sie vereinbaren Behandlungstermine, führen die PatientInnenkarteien und erledigen die Abrechnung mit den Krankenkassen. Sie stellen Rechnungen für Privatzahlungen aus und bestellen Zahnbehandlungs- und Büromaterial. Das Ausmaß der Büro- und Verwaltungsarbeiten ist von der Größe und Art der Praxis (Privatpraxis oder Zahnklinik) abhängig. Darüber hinaus beraten sie die PatientInnen über richtige Ernährung, Mundhygiene, Zahnpflege und Gesunderhaltung bzw. Gesundung des Zahnfleisches.

Arbeitsumfeld

Zahnärztliche FachassistentInnen arbeiten in den Behandlungsräumen, Büro- und Warteräumen und Labors von Zahnarztpraxen, Zahn-Ambulatorien und Zahnkliniken. Sie arbeiten eng mit den ZahnärztInnen (siehe °Zahnarzt/-ärztin#) sowie mit BerufskollegInnen zusammen (siehe auch °Zahnärztlicher Assistent / Zahnärztliche Assistentin#) und haben Kontakt zu den PatientInnen. Sie haben außerdem Kontakt zu ZahntechnikerInnen (siehe °Zahntechnik (Lehrberuf)#) und zu MitarbeiterInnen von Krankenkassen.

Arbeitsmittel

Zahnärztliche FachassistentInnen hantieren mit medizinischen Geräten wie z. B. Mundspiegel, Bohr- und Fräsaufsätzen, Sonden, Pinzetten, Tupfer, Unterdruckpumpen (Absaugschläuche) und Röntgenapparaten. Sie bereiten verschiedene Materialien wie z. B. Amalgam, Kunststoff und Porzellan für Füllungen und Abdrücke vor. Für Hygienearbeiten verwenden sie Sterilisierapparate und Desinfektionslösungen.

Für organisatorische und administrative Arbeiten benutzen Zahnärztliche AssistentInnen Computer sowie Telefonanlagen, Fax- und Kopiergeräte, Drucker und Scanner und führen Kunden- und Lieferantenkarteien. Aus hygienischen Gründen (bessere Reinigungsmöglichkeit) tragen sie meistens einheitliche (oft weiße) Oberbekleidung aus Baumwolle oder Leinen.

Lehre und Matura?

Das Ausbildungsmodell Lehre und Matura ist die erste Wahl für alle Jugendlichen, die eine praxisorientierte Fachausbildung mit einer breiten Allgemeinbildung verbinden wollen
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