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Lehre als

Konditor/in (Zuckerbäcker/in)

Der Geburtstagskuchen für die Freundin, die Pralinen für die Schwiegermutter oder die Hochzeitstorte: Als KonditorIn spielst du eine wichtige Rolle an den schönsten Tagen im Leben.

Kurzbeschreibung

KonditorInnen (ZuckerbäckerInnen) stellen alle Arten von Torten, Backwaren (z. B. Strudel, Krapfen, Kipferl), Tee- und Kleingepäck sowie Bonbons, Konfekt und Speiseeis her. Sie arbeiten v. a. in Konditoreien, Cafés und Bäckereien, aber auch in großen Restaurants im Bereich der Patisserie. Rund um Festtage, wie Ostern oder Weihnachten, produzieren sie spezielle Produkte (z. B. Schokoladeosterhasen, Schokoladenikoläuse, Marzipaneier). Viele Tätigkeiten (etwa das Formen von Teigstücken) verrichten sie händisch. KonditorInnen (ZuckerbäckerInnen) arbeiten gemeinsam mit KollegInnen und verschiedenen Fach- und Hilfskräften und haben Kontakt zu KundInnen und LieferantInnen.

Tätigkeiten

  • Teige und Massen für Torten, Back- und Zuckerwaren herstellen
  • Zutaten auswählen, wiegen und verarbeiten
  • Schokoladeprodukte (Bonbons, Konfekt usw.) und Marzipan erzeugen
  • Teige händisch oder in der Knetmaschine rühren, Teige auswalzen und Backstücke formen
  • Füllungen und Cremes zubereiten
  • Torten, Kuchen und Backwaren verzieren und gestalten
  • warme Mehlspeisen herstellen
  • Speiseeis zubereiten
  • Produkte in Vitrinen präsentieren
  • mitunter im Verkauf mitwirken
  • Betriebsbücher, Material- und Lagerlisten, Einkaufslisten usw. führen

So viel wirst du in etwa verdienen

Deine Lehrlingsentschädigung (brutto) laut Kollektivvertrag (Stand 2019).

435

1. Lehrjahr

laut Kollektivvertrag

570

2. Lehrjahr

laut Kollektivvertrag

726

3. Lehrjahr

laut Kollektivvertrag

-

4. Lehrjahr

laut Kollektivvertrag

Anforderungen

Jeder Beruf erfordert ganz spezielle Sach- und Fachkenntnisse, die in der Ausbildung vermittelt werden. Daneben gibt es auch eine Reihe von Anforderungen, die praktisch in allen Berufen wichtig sind. Dazu gehören: Zuverlässigkeit, Ehrlichkeit und Pünktlichkeit, genaues und sorgfältiges Arbeiten, selbstständiges Arbeiten, Einsatzfreude und Verantwortungsbewusstsein. Auch die Fähigkeit und Bereitschaft mit anderen zusammen zu arbeiten (Teamfähigkeit) und Lernbereitschaft sind heute kaum noch wegzudenken.

Welche Fähigkeiten und Eigenschaften in DIESEM Beruf sonst noch erwartet werden, kann von Betrieb zu Betrieb sehr unterschiedlich sein. Die folgende Liste gibt dir einen Überblick über weitere Anforderungen, die häufig gestellt werden.

Denk daran: Viele dieser Anforderungen sind auch Bestandteil der Ausbildung.

    Körperliche Anforderungen: Welche körperlichen Eigenschaften sind wichtig?

  • Fingerfertigkeit
  • gute körperliche Verfassung – Stehen
  • guter Geruchssinn
  • guter Geschmackssinn

     

    Sachkompetenz: Welche Fähigkeiten und Kenntnisse werden von mir erwartet?

  • Ernährungskompetenz
  • gestalterische Fähigkeit
  • gutes Augenmaß
  • Koordinationsfähigkeit
  • Planungsfähigkeit

     

    Sozialkompetenz: Was brauche ich im Umgang mit anderen?

  • Aufgeschlossenheit
  • Kommunikationsfähigkeit
  • Kundinnen-/Kundenorientierung

     

    Selbstkompetenz: Welche persönlichen Eigenschaften sollte ich mitbringen?

  • Belastbarkeit
  • Flexibilität
  • Freundlichkeit
  • Kreativität

     

    Weitere Anforderungen: Was ist sonst noch wichtig?

  • Hygienebewusstsein
  • Infektionsfreiheit

Berufsschulen

Berufsschule für Lebensmittel, Touristik und Zahntechnik

Längenfeldgasse 13-15

1120 Wien

Berufsschule Linz 10

Glimpfingerstraße 8d

4020 Linz

Fachberufsschule Klagenfurt 1

Wulfengasse 24

9020 Klagenfurt

Landesberufsschule 2 Salzburg

Makartkai 1

5020 Salzburg

Landesberufsschule Baden

Josef-Kollmann-Straße 1-3

2500 Baden

Landesberufsschule Feldkirch

Rebberggasse 32

6800 Feldkirch

Landesberufsschule Gleinstätten

Gleinstätten 180

8443 Gleinstätten

Tiroler Fachberufsschule Sankt Nikolaus

Innstraße 36

6020 Innsbruck

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FAQs

Du hast Fragen? Wir haben Antworten.

Wie funktioniert die Lehre & Matura?

Das Ausbildungsmodell Lehre und Matura ist die erste Wahl für alle Jugendlichen, die eine praxisorientierte Fachausbildung mit einer breiten Allgemeinbildung verbinden wollen. Wenn du dich für eine Lehre & Matura entscheidest, verbindest du gleich vieles miteinander: Du erhältst eine Fachausbildung, verdienst Geld, sammelst Berufserfahrung und hast somit perfekte Aufstiegschancen. Facts zu Lehre & Matura: • Deine Lehre muss mindestens drei Jahre dauern • Im zweiten Lehrjahr beginnt an einem zusätzlichen Nachmittag dein Unterricht an einer frei wählbaren Berufsschule in Vorarlberg • Das Angebot ist für dich als Lehrling kostenfrei • Der „Ausstieg“ ist ohne Auswirkungen auf deine Lehrausbildung jederzeit möglich • Nach deiner Lehrzeit geht es mit Abendunterricht weiter – bis zum fünften Jahr nach Lehrbeginn.Du bist interessiert oder hast Fragen? Dann melde dich bei der Lehrlingsstelle der Wirtschaftskammer Vorarlberg unter T 05522-305-1155 oder lehre@wkv.at.

Was oder wer ist ein Ausbilder?

In deinem Lehrbetrieb gibt es eine oder mehrere Personen, die dich durch deine Lehrzeit begleiten und dir alles lehren, was es in deinem Lehrberuf zu lernen gibt. Diese Personen Mitarbeiter nennt man Ausbilder. Sie haben eine Prüfung abgelegt und geben ihr Wissen und ihr Können an dich weiter. Sie sind für dich aber auch eine wichtige Bezugsperson während deine Lehrzeit: Bei Problemen oder Fragen kannst du dich immer an sie wenden.

In welche Berufsschule muss ich gehen?

Unter dem Menüpunkt „Lehrberufe“ findest du nicht nur eine Auflistung aller in Vorarlberg möglichen Lehrberufe, sondern bei jedem Lehrberuf auch die Berufsschule, die die Lehrlinge besuchen.

Was passiert bei einem Schnuppertag?

Viele Unternehmen bieten interessierten zukünftigen Lehrlingen die Möglichkeit in den Lehrberuf „hinein zu schnuppern“. Du verbringst einen Tag in der Firma, kannst dich über den Lehrberuf informieren, erste Handgriffe und Tätigkeiten ausprobieren und den Betrieb kennenlernen.

Was oder wer ist ein Ausbilder?

In deinem Lehrbetrieb gibt es eine oder mehrere Personen, die dich durch deine Lehrzeit begleiten und dir alles lehren, was es in deinem Lehrberuf zu lernen gibt. Diese Personen Mitarbeiter nennt man Ausbilder. Sie haben eine Prüfung abgelegt und geben ihr Wissen und ihr Können an dich weiter. Sie sind für dich aber auch eine wichtige Bezugsperson während deine Lehrzeit: Bei Problemen oder Fragen kannst du dich immer an sie wenden.

Wie oft muss ich in die Berufsschule?

Neben der Arbeit im Betrieb muss jeder Lehrling in die Berufsschule gehen. Je nach Lehrberuf besuchst du als Lehrling eine Berufsschule in Vorarlberg oder in einem anderen Bundesland – deshalb variiert auch wie oft bzw. wie lange du die Berufsschule besuchst: In die ganzjährige Berufsschule gehst du mindestens einen ganzen Tag oder zwei halbe Tage in der Woche. Bei der lehrgangsmäßigen Berufsschule gehst du nicht wöchentlich zur Schule, sondern mindestens 8 Wochen durchgehend am Stück. Bei der saisonmäßigen Berufsschule wird die Schulzeit auf eine bestimmte Jahreszeit geblockt.

Arbeitsbereiche

KonditorInnen (ZuckerbäckerInnen) stellen alle Arten von Süßwaren her. Dazu zählen Torten, Kuchen aus verschiedenen Teigen (z. B. aus Germteig, Blätterteig, Plunderteig, Mürbteig, Biskuitmassen) sowie Zuckerwaren (z. B. Marzipanerzeugnisse), Schokoladewaren (z. B. Bonbons und Konfekt), aber auch Käse- und Salzgebäck und Speiseeis. Auf Wunsch der KundInnen fertigen sie Produkte zu besonderen Anlässen an, wie Hochzeits- und Geburtstagstorten.

Die Hauptaufgabe der KonditorInnen ist in vielen Fällen die Herstellung diverser Backwaren und Torten: Dazu bereiten sie zunächst Teige und Rohmassen nach Rezept zu. Sie wiegen die Zutaten (Mehl, Eier, Wasser, Butter, Zucker usw.) ab und mischen, schlagen oder kneten diese. Die Teige bzw. Massen bringen sie in die gewünschten Formen. Händisch oder maschinell formen sie Backstücke (Tortenböden, Kipferl, Strudel usw.), die sie auf Backbleche legen und in Etagenbacköfen backen.
KonditorInnen bereiten außerdem verschiedene Cremes, Glasuren und Füllungen zu, mit denen die Backwaren gefüllt und verziert werden. Torten dekorieren sie abschließend mit Cremes oder Schlagobers und belegen sie mit verschiedenen Dekorstücken aus Marzipan, Früchten oder Schokolade. Dabei ist auch Einfallsreichtum und ein guter Sinn für Optik gefragt. Die fertigen Produkte werden entweder gekühlt gelagert oder in den Vitrinen der Verkaufsräume aufgestellt und präsentiert.

Bei ihrer Arbeit verwenden KonditorInnen (ZuckerbäckerInnen) verschiedene Maschinen und elektrische Geräte, wie z. B. Rühr- und Ausrollmaschinen. Sie sind auch für die Reinigung und Wartung dieser Maschinen und Geräte zuständig. Sie führen Betriebsbücher, Material- und Lagerlisten und Einkaufslisten. Mitunter arbeiten KonditorInnen auch im Verkauf mit.
Bei all ihren Arbeiten ist die Einhaltung von Hygienevorschriften ein absolutes Muss.

Arbeitsumfeld

KonditorInnen (ZuckerbäckerInnen) arbeiten in den Küchen und Backstuben von Konditoreien, aber auch in Küchen von großen Restaurants und Hotels. Sie sind ferner in Verkaufsräumen und Lagerräumen tätig. KonditorInnen arbeiten im Team mit BerufskollegInnen und verschiedenen Fach- und Hilfskräften sowie mit MitarbeiterInnen der Gastronomie. Siehe z. B. °BäckerIn (Lehrberuf)#, °Koch/Köchin (Lehrberuf)#, °Küchengehilfe/Küchengehilfin#.

KonditorInnen beginnen in der Regel schon sehr früh mit ihrer Arbeit, damit zur Geschäftsöffnung die Produkte frisch zur Verfügung stehen. Sie arbeiten auch an Wochenenden und Feiertagen.

Arbeitsmittel

KonditorInnen (ZuckerbäckerInnen) verwenden und bedienen zahlreiche Maschinen und elektrische Geräte, z. B. Teigbearbeitungsmaschinen, Rühr- und Ausrollmaschinen, computergesteuerte Backöfen und Gefrieranlagen. Weiters hantieren sie mit diversen Küchenwerkzeugen wie z. B. Messer, Spachtel, Gabeln, Töpfe, Pfannen, Bleche, Kuchen-, Torten- und Ausstechformen. Zur Zubereitung von Teigen und Rohmassen verarbeiten sie verschiedene Rohstoffe (Mehl, Eier, Wasser, Butter, Milch, Zucker, Tortengelees, Schlagobers, Früchte, Nüsse und dergleichen).

Lehre und Matura?

Das Ausbildungsmodell Lehre und Matura ist die erste Wahl für alle Jugendlichen, die eine praxisorientierte Fachausbildung mit einer breiten Allgemeinbildung verbinden wollen
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